Fox GmbH - Die Kammerjäger

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    Gewächshaustausendfüsser im Garten und am Haus, Vorkommen und Bekämpfung in der Schweiz

    Gewächshaustausendfüsser sind harmlose, aber lästige Kriechtiere, die zur Gruppe der Diplopoden gehören. Sie sind dunkelbraun bis schwarz, walzenförmig und besitzen viele Beinpaare. In der Schweiz kommen verschiedene Arten vor, die vor allem in Gärten, Kiesflächen und feuchten Bodenschichten leben.

    Vorkommen und Einschleppung in die Schweiz

    Die meisten Arten sind in der Schweiz heimisch, können aber auch über Pflanzenerde und Gartenmaterial aus dem Ausland eingeschleppt werden. Besonders in den letzten Jahren nehmen lokale Massenauftreten zu begünstigt durch milde Winter und feuchte Sommer.

    Warum werden Gewächshaustausendfüsser zum Problem?

    Obwohl sie sich hauptsächlich von abgestorbenem Pflanzenmaterial ernähren, können sie:

    • Bei hoher Population ins Haus eindringen

    • In Kiesflächen und Kellerschächten in grosser Zahl vorkommen

    • Für Unbehagen und Hygieneprobleme sorgen

    Unsere Bekämpfungsmethoden

    Wir setzen auf eine effektive Zweifach-Methode:

    1. Granulat-Behandlung in Kies- und Bodenbereichen
      Wir bringen ein Kontakt-Insektizid in Granulatform in Kiesflächen und an kritischen Stellen rund ums Haus aus. Dieses reduziert die Population erheblich.

    2. Gezieltes Spritzverfahren mit Kontakt-Insektizid
      Zusätzlich behandeln wir wettergeschützte Flächen mit einem flüssigen Kontaktmittel, um das Eindringen ins Haus zu verhindern.

    Vorbeugung gegen Gewächshaustausendfüsser

    • Kiesflächen möglichst trocken halten

    • Fugen und Ritzen an Hauswänden abdichten

    • Gartenabfälle nicht in direkter Hausnähe lagern

    Merkmale lebender Gewächshaustausendfüsser

    • Körperform: Langgestreckt, walzenförmig, aus vielen Segmenten bestehend

    • Farbe: Dunkelbraun bis schwarz (manchmal mit rötlichem Schimmer)

    • Beine: Jedes Segment trägt 2 Beinpaare (typisch für Diplopoden), bewegt sich wellenförmig

    • Größe: Meist 2–5 cm, kann aber in Mitteleuropa bis ca. 6 cm erreichen

    • Fühler: Kurz, nach vorne gerichtet

    • Kopf: Klein, mit Kauwerkzeugen (kauen Pflanzenreste)

    • Bewegung: Langsam, rollen sich bei Gefahr oft spiralig ein

    • Lebensraum: Feuchte, humusreiche Böden, Kiesflächen, unter Steinen, in Komposthaufen

    • Verhalten: Nach Regen oder bei hoher Luftfeuchtigkeit wandern sie vermehrt an Oberflächen (Hauswände, Terrassen)

    Aussehen, wenn sie sterben

    • Körperhaltung: Rollen sich typischerweise ein (spiralförmig) oder krümmen sich nach innen

    • Farbe: Wird blasser (hellbraun bis beige) oder schwarz-braun, wirkt oft ausgetrocknet

    • Struktur: Bei starker Austrocknung schrumpfen sie ein, Beine werden brüchig

    • Häufige Fundorte: Eingetrocknet in Kellern, unter Blumentöpfen, an Fassaden oder in Kiesflächen

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