Fox GmbH - Die Kammerjäger

Hauptsitz: Sulzbergstrasse 22, 5430 Wettingen

    Ameisenbekämpfung – nachhaltig, diskret und wirkungsvoll

    Biologie und Verhalten von Ameisen

    Ameisen gehören zu den sozialen Insekten und leben in gut organisierten Staaten, die aus Arbeiterinnen, einer oder mehreren Königinnen sowie, saisonal Männchen bestehen. Die Nester werden, je nach Art, im Erdreich, in morschem Holz oder in baulichen Hohlräumen von Gebäuden angelegt.

    In der Schweiz sind besonders die Garten- und Hausameisen (Gattung Lasius) weit verbreitet. Diese Arten bilden jährlich, meist zwischen Juni und August, geflügelte Geschlechtstiere aus. Beim sogenannten Hochzeitsflug verlassen diese das Nest zur Paarung. Danach gründen begattete Weibchen neue Kolonien.

    Mit dem Temperaturanstieg im Frühling werden Ameisen aktiv und suchen nach Nahrungsquellen. Da im Freiland zu dieser Zeit oft noch wenig Nahrung vorhanden ist, dringen Ameisen vermehrt in Gebäude ein – auf der Suche nach Zucker, Proteinen oder Fetten.

    Mögliche Schäden und Probleme durch Ameisen

    1. Strukturelle Schäden am Gebäude
    Einige Ameisenarten (z. B. Lasius brunneus oder Camponotus spp.) nisten sich in feuchten oder morschen Holzstrukturen sowie in Wärmedämmungen aus Styropor oder Kork ein. Diese Aktivität kann langfristig zur Beeinträchtigung der Bausubstanz führen.

    2. Hygienische und ästhetische Belästigung
    Ameisenstrassen in Wohnräumen oder auf Terrassen gelten als störend. Besonders problematisch sind Neststandorte unter Steinplatten, wo die Ameisen von der gespeicherten Wärme profitieren. Kiesuntergrund hingegen ist für sie ungeeignet und kann präventiv eingesetzt werden.

    3. Massenauftreten geflügelter Tiere
    Findet man im Sommer plötzlich geflügelte Ameisen im Innenraum, deutet das meist auf ein Nest im Gebäudeinneren hin, oft verborgen in Wand- oder Bodenhohlräumen.

    Häufige Ameisenarten in der Schweiz

    Lasius niger (Schwarze Wegameise)

    • Weit verbreitet und häufig in Wohngebieten

    • Baut Nester im Erdreich, unter Gehwegplatten oder in Mauerritzen

    • Dringt oft auf der Suche nach Nahrung in Gebäude ein

    • Keine direkte Materialschädigung, jedoch hygienisch lästig

    Lasius brunneus (Braune Wegameise)

    • Holzbewohnende Art, spezialisiert auf feuchtes oder morsches Holz

    • Nistet bevorzugt in Dachstühlen, Fassaden oder Holzverkleidungen

    • Kann durch Materialaushöhlung bauliche Schäden verursachen

    • Befall häufig erst durch das Auftreten geflügelter Tiere im Sommer erkennbar

    Sonderfall: Tapinoma magnum – Invasive Ameisenart

    Tapinoma magnum ist eine invasive Ameisenart aus dem Mittelmeerraum, die sich seit einigen Jahren in der Schweiz ausbreitet, insbesondere in urbanen Siedlungsräumen mit warmem Mikroklima.

    Besonderheiten:

    • Sehr grosse Kolonien mit mehreren Königinnen
    • Extrem schnelle Ausbreitung durch unterirdische Gänge
    • Starkes Auftreten im Hausinneren auf der Suche nach Nahrung
    • Bekämpfung besonders anspruchsvoll, da klassische Methoden wie Fraßköder oft nicht ausreichen

    Unsere Strategie gegen Tapinoma magnum:

    • Individuell abgestimmte Bekämpfungspläne mit Langzeitstrategie
    • Kombination aus Frassködern, Barrieren und punktuellen Insektizidbehandlungen
    • Intensive Nachkontrolle und Monitoring

    Invasive Art: Pharaoameise (Monomorium pharaonis)

    Herkunft & Verbreitung

    • Ursprünglich aus tropischen Regionen stammend

    • Weltweit verbreitet in beheizten Innenräumen

    • In der Schweiz vor allem in Spitälern, Pflegeheimen, Grossküchen und Wohnanlagen mit Zentralheizung

    Biologische Merkmale

    • Winzig klein (ca. 2 mm), gelblich bis hellbraun gefärbt
    • Mehrköniginnenstaaten (Polygynie): mehrere Königinnen pro Kolonie
    • Bildet schnell wachsende, weit verzweigte Superkolonien
    • Extrem widerstandsfähig, schwer zu bekämpfen
    • Versteckte Nester in Wandhohlräumen, Elektroinstallationen, Fußleisten etc.

    Probleme & Risiken

    • Hygieneproblem: Befällt Lebensmittel, sterile Bereiche, Medizingeräte
    • Gesundheitsgefahr: Kann Keime verbreiten, besonders kritisch in Spitälern
    • Sehr schwer lokalisierbar: Neue Nester entstehen bei Störung des Staates („Budding“)
    • Herkömmliche Bekämpfungsmethoden (Spray, Kontaktinsektizide) sind meist wirkungslos und kontraproduktiv

    Unsere Bekämpfungsstrategie

    • Langfristige Köderbehandlung mit spezifischen Frassködern, die langsam wirken und die Königinnen erfassen
    • Monitoring mit Lockstoff-Fallen, um Ausbreitung zu kontrollieren
    • Absolut diskretes Vorgehen, speziell in sensiblen Einrichtungen wie Kliniken oder Gastronomiebetrieben
    • Vermeidung von Reizbehandlungen, da diese zur Spaltung der Kolonie führen und die Ausbreitung beschleunigen

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